Infiniti Prototype 10: So schön kann Elektromobilität sein – Pebble Beach 2018
Schon die letzte Infiniti Konzeptstudie – die auf dem Concours d’Élegance in Pebble Beach präsentiert wurde – war legendär. Legendär schön. Aber wir wissen: kaum etwas davon ist in die Realität transferiert worden. Zumindest bislang. Doch die Japaner legen dieses Jahr nach und präsentieren mit dem Infiniti Prototype 10 ein ebenso gelungenes Konzeptauto, das an frühere kalifornische Speedster erinnern soll. Und das tut es zweifelsohne.
Zweifelsohne schön – und jetzt?
Schon der Infiniti Prototype 9, der letztes Jahr auf dem Concours d’Élegance in Pebble Beach präsentiert wurde, war ein absolutes Highlight. Er kombinierte historische Elemente mit einem zukunftsträchtigen Antriebssystem und futuristischem Design. Doch er war und blieb ein Einzelstück – ohne weitere Bedeutung für die Marke Infiniti. Leider.
Ein Ausflug in die wunderbare Welt des Automobildesigns? Der Infiniti Prototype 9 ist ein Meisterstück:
Und auch dem gestern vorgestellten Prototype 10 wird vermutlich die selbe harte Realität einholen. Obwohl dieser tatsächlich über Designelemente verfügt, die nicht nur typisch Infiniti sind, sondern die man in künftigen Infiniti Fahrzeugen möglicherweise finden könnte. So zum Beispiel die schmalen Scheinwerfer oder die großen Karosserieflächen mit filigranen Sichtkanten.
Ab 2021 ist jeder Infiniti elektrifiziert
Sinnbildlich steht der Infiniti Prototype 10 aber für die strategische Elektrifizierungsstrategie der Nissan-Tochtermarke. Ab 2021 wird jedes Fahrzeug der in Hong Kong ansässigen Marke über einen elektrifizierten Antrieb zur Verbesserung der Fahrleistung verfügen. Also keine reinen Elektroautos, aber Hybride. Das ist die ganz klare Strategie. Und das als Unterstützung für mehr Performance – ähnlich den Porsche e-hybrid Modellen, voran 918 Spyder.
Gezeichnet hat den Prototype 10 das Team um Karim Habib. Er ist der neue Executive Design Director von Infiniti. Heute werden Designs weltweit entwickelt, um die globalen Trends und Strömungen optimal in ein Fahrzeug einfließen zu lassen. Und so wurde auch der Prototype 10 von Designzentrum in Japan koordiniert, in Großbritannien digital entwickelt und in San Diego von Hand angefertigt.